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Social Media & Mobile Marketing sind essenziell – auch für die Immobilienwirtschaft
Wer heute und in Zukunft seine Zielgruppen erreichen möchte, ist gezwungen sich mit Social Media & Mobile Marketing zu beschäftigen – dies gilt auch für die Immobilienwirtschaft.
Der Stromausfall Anfang Januar in Berlin hat die Wichtigkeit von Social Media & Mobile Marketing deutlich gemacht. Wenn buchstäblich nichts mehr geht, hat man als Besitzer eines mobilen Endgerätes immerhin die Möglichkeit, sich in ein funktionierendes Funknetz zu begeben und von dort aus weiterführenden Informationen zu erhalten. Sei es durch die Medien und Nachrichtensender, Warn-Apps wie „NINA“, oder gezielte Information von Seiten der Gemeinde, Energielieferanten, Polizei oder eben des Vermieters bzw. des Immobilienunternehmens.
Aber nicht nur in Notfallsituationen ist digitale Kommunikation essenziell. Um in der heutigen Zeit (weiterhin) sichtbar und relevant zu sein, ist es für jedes Unternehmen unerlässlich sich mit Social Media & Mobile Marketing auseinanderzusetzen.
Die Frage der Umsetzung
Muss also heute jedes Immobilienunternehmen einen eigenen TikTok-Kanal haben und Videos produzieren? Die Antwort ist: es kommt darauf an. Der Content sollte unbedingt zum Markenauftritt, den Produkten bzw. Dienstleistungen passen, und insbesondere zur Zielgruppe. Aus einer Zielgruppenanalyse ergeben sich die für ein Unternehmen relevanten Social-Media-Kanäle – und mit den Kanälen der optimale Content für die Zielgruppen. Ist diese relativ jung und bewegt sich diese überwiegend auf Plattformen mit Bewegtbild (YouTube, TikTok, ..) kann es also durchaus erforderlich sein, Video-Content zu kreieren.
Neben den bekannten Endkunden-Kanälen wie Facebook oder Instagram können auch B2B-orientierte Plattformen wie LinkedIn oder XING in Frage kommen. Neben potenziellen Mietern sind somit auch zukünftige Mitarbeiter oder Geschäftspartner über die „richtigen“ Social-Media-Kanäle erreichbar.
Und geschicktes Mobile Marketing, also Kommunikation, die sich speziell an die Nutzer von mobilen Endgeräten richtet, z.B. über eigene Apps, E-Mail-Newsletter oder Push-Benachrichtigungen, bringt im Zweifel nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern auch wertvolle Insights über die Zielgruppe. Was sucht die Zielgruppe, welches Budget ist vorhanden, zu wann wird z.B. eine Wohnung gesucht? Zudem ist man durch mobile Kommunikation nicht nur in der Lage, Leads (potenzielle neue Mieter) und Bestandskunden mit relevanten Inhalten oder Angeboten zu erreichen, sondern auch, einen Dialog zu führen. Dies eröffnet neue Chancen der Echtzeitkommunikation zu Serviceanliegen, Terminvereinbarungen oder weiterführenden Dienstleistungen. Dank der Informationen, die über die Nutzer generiert werden können ist man als Unternehmen in der Lage, gezielt auf deren Bedürfnisse einzugehen, was wiederum zur Zufriedenheit und Bindung mit den Mietern beiträgt.
Autorin: © Johanna Schneider, Januar 2026
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Social Media & Mobile Marketing: Auswirkung steigender Nutzerzahlen und des Generationenwechsels auf dem Arbeitsmarkt
Der Gebrauch mobiler Endgeräte, also Handys oder Tablets, steigt unaufhörlich. Laut einer Bitkom Studie von 2025 nutzen in Deutschland im letzten Jahr 82 Prozent der über 16-Jährigen ein Smartphone, das entspricht rund 56 Millionen Menschen. Tendenz steigend.
Was die tägliche Nutzungsdauer anbelangt, gaben 2024 in einer Studie (die Zeiten wurden durch Selbsteinschätzung genannt) die 16- bis 29-Jährigen an, das Smartphone täglich im Durchschnitt 182 Minuten zu nutzen. Bei den 30- bis 49-Jährigen seien es 158 Minuten, bei den 50- bis 64-Jährigen durchschnittlich 148 Minuten pro Tag. Auch hier Tendenz steigend. Bei den über 65-Jährigen sinkt der Wert auf durchschnittlich 96 Minuten. Auch die Kleinsten verwenden bereits – oft in Gegenwart der Eltern – mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones um spielend zu lernen oder sich Videos und Filme anzusehen.
Betrachtet man den Arbeitsmarkt stellt man fest, dass die sogenannten Millennials (auch Generation Y, 1980 bis 1995) inzwischen den Hauptanteil der Arbeitnehmer stellt und somit Generation X (1965 – 1980) überholt hat. Die älteren Babyboomer (1946 bis 1964) werden tendenziell in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Dafür gibt es vermehrt Arbeitnehmer der Generation Z (1995 bis 2010) und erste Auszubildende und Arbeitnehmer der Generation Alpha (2010 bis 2024).
Durch den Generationenwechsel ändern sich auch die Ansprüche an das Leben und die Arbeit, sowie das Kommunikationsverhalten. Nachhaltigkeit, Flexibilität, Abwechslung, Work-Life-Balance und die Sinnsuche rücken in den Mittelpunkt, mobile Endgeräte sind das Nummer Eins Medium zur Informationsgewinnung. Hinzu kommen endlose Möglichkeiten und vereinfachte Funktionen durch KI.
Den Anschluss nicht verpassen
Für Unternehmen ist es höchste Zeit sich mit Social Media & Mobile Marketing zu beschäftigen, um eine ausreichende Sichtbarkeit in den relevanten Zielgruppen zu erreichen. Mögen Kunden und Mieter heute noch überwiegend den Generationen Millennials bis Boomer entsprechen, wird sich dies in naher Zukunft ändern.
Um Relevanz bei den jüngeren Generationen zu erreichen ist es essenziell deren Bedürfnisse zu kennen, deren Sprache zu sprechen und sie dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten: in Social Media Netzwerken und am mobilen Endgerät. Und das nicht erst morgen, sondern bereits heute. Der Zug der digitalen Kommunikation ist längst gestartet, steigen Sie ein!
Aber wie stellt man es an?
Wer bereits erste Schritte im Bereich Social Media unternommen hat und diese ausbauen möchte, oder wer beabsichtigt mit der Social Media Kommunikation zu starten ist sicherlich gut beraten, sich zunächst im Rahmen eines Workshops über die wichtigsten Grundlagen, Möglichkeiten und rechtlichen Fallstricke zu informieren. Sofern intern aktuell keine oder geringe Kapazitäten für die Planung und Umsetzung von Social Media Maßnahmen bestehen gibt es zudem die Möglichkeit das Thema nach extern auszulagern.
Sie haben Interesse an einem Workshop (online oder bei Ihnen vor Ort) oder möchten die Social Media Maßnahmen in erfahrene externe Hände geben? Dann kontaktieren Sie mich gerne.
Autorin: © Johanna Schneider, Januar 2026